+++   01.05.2019 Berghofer Maifest  +++     
     +++   07.05.2019 Plattdeutscher Stammtisch  +++     
     +++   13.05.2019 Arbeitskreis Berghofer Geschichte  +++     
     +++   19.05.2019 Beteiligung am Aplerbecker Familientag  +++     
     +++   05.06.2019 Plattdeutscher Stammtisch  +++     
 
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Aus der Geschichte Berghofens

 

- Berghofen liegt (südlich der ehemaligen Freien Reichs- und Hansestadt Dortmund) auf dem Gebiet der früheren Grafschaft Mark und im geografischen Mittelpunkt Nordrhein-Westfalen. 1980 wurde eine entsprechenede Tafel am Hüllberg-Wasserhochbehälter angebracht, Unser Stadtteil grenzt an Schwerter Gebiert.

 

- Dort befindet sich am Grenzgraben noch ein Grabhügel aus der jüngeren Steinzeit. Ein weiterer Grabhügel musste dem Bau des       Fernmeldeturms  weichen. Am Grenzgraben befinden sich noch zwei Grenzsteine.

 

- 1220 Ersterwähnung Berghofens in einer Urkunde 

2020 können wir die 800-Jahr-Feier begehen

 

- 1486 in der Steuerliste gibt es einen Bauern: Smyt (Schmidt), Der Hof existiert noch heute. Berghofer Str. 158

 

- 1586 sind in der Steuerliste unter anderem folgende noch heute bekannte Namen eingetragen: Adrian, Gockel, Kipp, Schmidt, Schübbe, Wallbaum und Wilmsmann

 

- 1705 weitere bekannte Namen taiuchen in der Steuerliste auf: Klempt, Kötter, Potthoff und Trappmann

 

- 1777 gab es in Berghofen 44 Haushalte mit 197 Einwohnern, davon 19 von Bauern, 12 von Bergleuten und 6 Handwerkerhaushalte

 

- 1818 lebten in Berghofen 360 Einwohner

 

In den Jahren danach erreichte die Industrialisierung Hörde und die Umgebung.

 

- 1841 Gründung der Hörder Hermannshütte

 

Bereits 1906 zählte diese nach Krupp, Siemens und der Gelsenkirchener Bergwerks-AG zu den größten deutschen Industrieuntermehmen. Hinzu kamen die Aplerbecker Hütte und einige Zechen, sowie der Bau der Eisenbahnlinien. Doch reichten die hiesigen Arbeitskräfte nicht aus, so dass Arbeiter in Süd- und Ostwestfalen, in Hessen und später in Ostpreußen angeworben wurden. Hörde gehörte bald zu den am dichtesten besiedelten Städten Deutschland.. Daher suchten viele Arbeiter Unterkunft in den umliegenden Bauenrschaften wie Berghofen.  

 

- 1868 Die neue Einwohnerzahl Berghofens wurde auf 2.581 festgestellt.  

 

1872 eine dritte evangelische Pfarrstelle für die Berghofer im Kirchspiel Aplerbeck eingerichtet

 

- 1890 fanden in einer Kapelle in Berghofen Gottesdienste 

 

- 1900 lebten hier 5.372 Einwohner

 

- 1906 Einweihung der katholischen Kirche St. Joseph

 

- 1912 waren es schon ca. 7000. Einwohner

 

Um Platz für den Wohnungsbau für die ab 1850 zuziehenden Fabrikarbeiter und Bergleute, sowie neue landwirtschaftliche Flächen für den damit einhergehenden höheren Ernährungsbedarf zu schaffen, wurden Waldflächen un der Berghofer Mark gerodet.  

 

- 1929 wird Berghofen nach Dortmund eingemeindet und wird ein Vorort der Großstadt.

 

 

 

- 1969 Abriss von Haus Berghofen

 

- 2008 wird der Berghofer Tunnel im Zuge der B 236(n) eröffnet.

 

- 2014 beginnt die Neugestaltung des Berghofer Ortskern mit den zwei "kleinen" Kreisverkehren

- 2017 lebten 11.929 Einwohner in Berghofen.

Struktur der Berghofer Bevölkerung 2017:

  • Minderjährigenquote: 19,5 % (Dortmunder Durchschnitt: 19,4 %) 

  • Altenquote: 37,4 % (Dortmunder Durchschnitt: 30,0 %) 

  • Ausländeranteil: 7,2 % (Dortmunder Durchschnitt: 17,7 %) 

  • Arbeitslosenquote: 6,4 % (Dortmunder Durchschnitt: 11,0 %) 

Das durchschnittliche Einkommen in Berghofen liegt etwa 10 % über dem Dortmunder Durchschnitt.

 

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1978 12.071
1987 12.030
2003 11.667
2008 11.811
2013 11.998
2016 11.895
2017 11.929

 

Quelle: Wikipedia

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