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Aus der Geschichte Berghofens

 

- Berghofen liegt (südlich der ehemaligen Freien Reichs- und Hansestadt Dortmund) auf dem Gebiet der früheren Grafschaft Mark und im geografischen Mittelpunkt Nordrhein-Westfalen. 1980 wurde eine entsprechenede Tafel am Hüllberg-Wasserhochbehälter angebracht, Unser Stadtteil grenzt an Schwerter Gebiet.

 

- Dort befindet sich am Grenzgraben noch ein Grabhügel aus der jüngeren Steinzeit. Ein weiterer Grabhügel musste dem Bau des       Fernmeldeturms  weichen. Am Grenzgraben befinden sich noch zwei Grenzsteine.

 

 

  • 1229 wurde Theodercus de Berchoven als erster Vertreter einer Adelsfamilie erwähnt

 

  • 1268 erwarb Adalbert von Berghofen seine Lehns-(Leihe)Besitz in Berghofen vom Grafen Gottfried von Arnsberg als Eigentum
     
  • 1389 In der Fehde (in der "Großen Dortmunder Fehde" sah sich die Reichsstadt Dortmund in den Jahren 1388 bis 1389 Angriffen und einer  Belagerung durch Truppen des Kölner Erzbischofs, der Märkischen Grafen und 20 anderer Städte ausgesetzt) wurden die Berghofer Bauernhöfe niedergebrannt.

 

  • 1486 in der Steuerliste gibt es einen Bauern: Smyt (Schmidt), Der Hof existiert noch heute. Berghofer Str. 158, Insgesamt waren 13 steuerpflichte Berghofer Bauerngüter und 3 Kötterstellen verzeichnet.

 

  • 1586 sind in der Steuerliste unter anderem folgende noch heute bekannte Namen eingetragen: Adrian, Gockel, Kipp, Schmidt, Schübbe, Wallbaum und Wilmsmann

 

  • 1684 Der Neubau des Hauses Berghofen erfolgte, nachdem das Haus im Dreißigjährigen Krieg beschädigt worden war. Der Neubau
    wurde vermutlich auf demselben Baugrund errichtet, jedoch wurde bis heute der Boden noch nicht archäologisch untersucht.

 

  • 1705 weitere bekannte Namen tauchen in der Steuerliste auf: Klempt, Kötter, Potthoff und Trappmann

 

  • 1746 Die Zeche Feldbank wird erstmals als systematischer Kohlenabbau belegt. Einen früheren Abbau von Steinkohle ist wahrscheinlich.

 

  • 1777 gab es in Berghofen 44 Haushalte mit 197 Einwohnern, davon 19 von Bauern, 12 von Bergleuten und 6 Handwerkerhaushalte

 

  • 1818 lebten in Berghofen 360 Einwohner
    In den Jahren danach erreichte die Industrialisierung Hörde und die Umgebung.

 

  • 1841 Gründung der Hörder Hermannshütte
    Bereits 1906 zählte diese nach Krupp, Siemens und der Gelsenkirchener Bergwerks-AG zu den größten deutschen Industrieuntermehmen. Hinzu kamen die Aplerbecker Hütte und einige Zechen, sowie der Bau der Eisenbahnlinien. Doch reichten die hiesigen Arbeitskräfte nicht aus, so dass Arbeiter in Süd- und Ostwestfalen, in Hessen und später in Ostpreußen angeworben wurden. Hörde gehörte bald zu den am dichtesten besiedelten Städten Deutschland.. Daher suchten viele Arbeiter Unterkunft in den umliegenden Bauenrschaften wie Berghofen.  

 

  • 1852 Die Gemeinde Berghofen baut ein eigenes Schulhaus (heute: Berghofer Schulstraße). Zuvor fand der Unterricht in privaten Häusern statt.

 

  • 1868 Die neue Einwohnerzahl Berghofens wurde auf 2.581 festgestellt.  

 

  • 1872 eine dritte evangelische Pfarrstelle für die Berghofer im Kirchspiel Aplerbeck eingerichtet

 

  • 1890 fanden in einer Kapelle in Berghofen Gottesdienste statt. Am 3.10.1890 wurde mit der Weihe die Kapelle an der Kapellenschule eingeweiht. (heute Berghofer Grundschule am Hirschweg) 

 

  • 1896 praktizierte Dr. Wolf als erster Arzt vor Ort.

 

  • 1896 Die Einwohnerzahl wuchs auf 4.509.

 

  • 1900 lebten hier 5.372 Einwohner.

 

  • 1906 Einweihung der katholischen Kirche St. Joseph.

 

 

  • 1912 waren es schon ca. 7.000 Einwohner
    Um Platz für den Wohnungsbau für die ab 1850 zuziehenden Fabrikarbeiter und Bergleute, sowie neue landwirtschaftliche Flächen für den damit einhergehenden höheren Ernährungsbedarf zu schaffen, wurden Waldflächen n der Berghofer Mark gerodet.  

 

  • 1914 7.272 Einwohner
    Die Gemeinde Berghofen gehört zum Amt Aplerbeck, Das Amtsgericht war in Hörde. Berghofen unterhielt ein eigenes Standesamt und 
    eine Post. Der Gemeindevorsteher war der Landwirt Gustav Wilberg, die Stellvertreter waren Landwirt Fritz Ortmann und der Rentner Christian Pack. 

 

  • 1929 am 1. August wird Berghofen nach Dortmund eingemeindet und wird ein Vorort der Großstadt.

 

  • 1930  am 21.12.(4. Adventssonntag) war die Einsegnung der Kreuzkirche an der Feldstaße (heute Fasanenweg) durch Generalsuperintendent Zöllner.

 

 

  • 2008 wird der Berghofer Tunnel im Zuge der B 236(n) eröffnet.

 

  • 2014 beginnt die Neugestaltung des Berghofer Ortskern mit den zwei "kleinen" Kreisverkehren.

 

  • 2015 Der Wasserbehälter Berghofen war ein als Hochbehälter ausgeführter Wasserbehälter im Dortmunder Stadtteil Berghofen. Das Bauwerk befand sich in direkter Nähe des südlichen Tunnelportals des Tunnels Berghofen,. Mit einem Fassungsvermögen von ca. 9000 m³ versorgte er über 100 Jahre, von 1899 bis 2004, Berghofen und Umgebung mit Trinkwasser. Im ersten Quartal 2015 begannen die Abbrucharbeiten. Er war Dortmunds ältester Wasser-Hochbehälter. 

- 2020 lebten 11.940 Einwohner in Berghofen.

Struktur der Berghofer Bevölkerung 2020:

  • Minderjährigenquote: 15,4 % (Dortmunder Durchschnitt: 16,2 %) 

  • Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen: 24,0 % [Dortmunder Durchschnitt: 20,2 %

  • Ausländeranteil: 7,9 % (Dortmunder Durchschnitt: 19,1%) 

  • Arbeitslosenquote: 6,4 % (Dortmunder Durchschnitt: 11,0 %) 

Das durchschnittliche Einkommen in Berghofen liegt etwa 10 % über dem Dortmunder Durchschnitt.

 

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1978 12.071
1987 12.030
2003 11.667
2008 11.811
2013 11.998
2016 11.895
2017 11.929
2019   11.954

 

 

 

 

 

Quelle: Wikipedia (statistische Zahlen)

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